»LIGATUREN – Kunst im Kon­text Lite­ra­tur«, Aus­stel­lung der Aka­de­mie der Kün­ste Sach­sen-Anhalt im Lite­ra­tur­haus Hal­le.
1. März — 14. April 2024, Bern­bur­ger Stra­ße 8, 06108 Hal­le (Saa­le)

Die­se Sei­te habe ich ein­ge­rich­tet zur Anrei­che­rung und Fort­füh­rung mei­nes Aus­stel­lungs­bei­tra­ges dort.

Zeigt Drahtmodelle der Lettern alpha und Omega, zwei davon mit Goldbronze gefärbt.

Fein­gold­staub

 … ver­hält sich sogar ein­ge­at­met noch inert
wie wenn unbe­tei­ligt.

„NαnΩ – Gold­staub Emis­sio­nen“

Wie der Zufall will, ergibt sich eine Gele­gen­heit, in der Aus­stel­lung, »Liga­tu­ren« das Pro­jekt hin­sicht­lich sei­ner per­for­ma­ti­ven Lett­ri­zi­tät noch ein­mal dar­zu­stel­len.

Anschlüs­se, Anschlüs­se.

Das Pro­jekt eröff­net einen per­for­ma­to­ri­schen Mög­lich­keits­raum. Schrei­ben, Spre­chen, Sym­bo­li­sie­ren tun was! Tun was?

Gold­staub zu machen, Α und Ω, allein schon der Plan erregt, und der Fuß geho­ben zum näch­sten Schritt —

es ist begon­nen. Nicht mehr rück­gän­gig zu machen. Ver­dacht auf Ewig­keit. Ein Knäul, eine Tur­bu­lenz. Offen­ba­rung 1,8 und 21,6 – Ord­nung tran­szen­diert.

Anfang und Ende ineins und drü­ber-raus säku­lar. Die illo­ku­tio­nä­re verWirk­lich­keit a gogo. Kos­mi­scher Staub als Auf­trag.

Schreib und suche Bedeu­tung. Ein Gold­lit­ter­spiel.

Stich­wor­te:
Meteo­ro­lo­gi­sches Phä­no­men; Pla­stik; Schwarm, Topo­gra­phie & Topo­lo­gie; Kon­kre­te Poe­sie; Sozia­le Struk­tur; jedes Zei­chen indi­vi­dua­li­siert; Denk­stück; Kon­zept; Zufalls­text; Zer­falls­tex­tur; Pro­duk­ti­ons­aben­teu­er; Staub macht Ster­ne; For­schung; Risi­ko; Schreib­akt; alpha­be­tes Streu­en; Welt­ent­schluß; glo­ba­les Erschlie­ßen; …

Alpha und Ome­ga vom Klei­nen zum Gro­ßen, vom Buch­sta­ben Alpha­bet zum Kos­mos, vom Glanz der Gött­lich­keit zur Kapi­ta­lis­mus und Tech­no­lo­gie­kri­tik, vom Gold­rausch zur Pro­spek­ti­on in Berg und Müll. Text­sor­ten vom Gra­phi­schen zur Kon­zept­dar­stel­lung zur Antrag­stel­lung.

Eine wir­kungs­lo­se Inter­ven­ti­on roman­ti­scher Iro­nie in Koope­ra­ti­on mit KIM, Inno­va­tions-Inku­ba­tor Lüne­burg. Wirt­schafts­för­de­rung, hier – Krea­ti­vi­täts­wirt­schaft. Mit­tel­bar. Bewer­bung Per­for­manz: ad Fre­se-Preis 2011, The­ma „Kunst­markt“.

(Kim und Fre­se-Preis gibt es nicht mehr. 2015)

Nicht nur die Gren­zen der Kunst erwei­tern, son­dern auch die der Wis­sen­schaft und der Öko­no­mie.

Es gibt aber tat­säch­lich gold­ver­stoff­wech­seln­de Mikro­ben.